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Pressemitteilung von: Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.
(openPR) - Aachen (fet) – Noch immer verteufelt die DGE Eier als
Cholesterinbomben, die unsere Blutgefäße verstopfen. Unberechtigt,
denn die wahren Übeltäter verstecken sich eher in industriell
hergestellten Nahrungsmitteln.
„Cholesterin im Essen erhöht den Cholesterinspiegel im Blut“ klingt
zugegeben logisch, doch so einfach funktioniert unser Körper
(glücklicherweise) nicht. Mussten wir noch vor ein paar Jahren auf
Anraten der Mediziner auf unser Frühstücksei verzichten, können wir
dank neuerer Untersuchungen heute getrost eins am Tag essen. Denn
die kleinen Nährstoffpakete enthalten neben wertvollem Eiweiß,
Vitaminen und Mineralstoffen auch Lecithin, welches die Aufnahme
des Cholesterins im Darm blockiert. Bei den meisten Menschen
drosselt der Körper zudem die eigene Produktion, wenn das Essen
ausreichende Mengen enthält. Nur bei etwa 15 bis 20 Prozent ist der
Cholesterinstoffwechsel genetisch bedingt gestört, so dass hier in
der Tat eine Cholesterinbeschränkung und Medikamente nötig
sind.
Cholesterin ist lebensnotwendig für den Körper. Ohne dieses würden
unsere Zellen auseinanderfallen und uns wichtige Hormone fehlen.
Fettlösliche Vitamine sowie Fett könnten wir nicht aufnehmen. Erst
wenn Cholesterin oxidiert, verfremdet es derart, dass es leicht in
Gefäßwände eindringt, dort das Immunsystem auf den Plan ruft und
Kalkablagerungen begünstigt. Hierdurch verengen sich die Blutgefäße
mit der Zeit, so dass Durchblutungsstörungen, Herzinfarkte oder
Schlaganfälle auftreten können.