10.09.2009
Neurodermitis-Vorbeugung schon während der Schwangerschaft
Jedes dritte Kind entwickelt hierzulande in den ersten sechs Lebensmonaten eine Allergie kann man heute auf TOPNEWS.de lesen. Bei jedem dritten oder vierten entstehen daraus Folgeerkrankungen wie Neurodermitis, allergisches Asthma oder Nesselsucht (Urtikaria).
Nach unseren Erfahrungen ist diese Darstellung nicht ganz richtig. Denn eine Allergien entwickelt sich nicht erst, sondern die Bereitschaft dafür ist bereits vorhanden.
Eine Allergie ist, wenn ein Körper auf harmlose Stoffe mit Abwehrmaßnahmen reagiert. Dieses Verhalten ist definitiv falsch. Diese “Handlungsanweisung”, wie ein Körper mit Stoffen umzugehen hat, eignet sich ein Körper nicht an, sondern ist von der Mutter bereits vererbt worden. Vererbt wie ein Talent. Auch das ist von Anfang an vorhanden. Ob es gefördert wird ist einer andere Frage.
Ob eine Allergie allerdings ausbricht, hängt von vielen Faktoren ab. Dennoch ist diese Gefahr von Geburt an angelegt. Selbst wenn in den ersten Jahren keine Anzeichen für eine Allergien vorliegen, zeigt unsere Erfahrung, dass spätestens in späteren Jahren mit Symptomen zu rechnen ist.
Auch die Behauptung, dass Nüsse oder Erdbeeren dafür verantwortlich sind, können wir, die sich seit einem Jahrzehnt mit dem Phänomen Allergien befassen, nicht bestätigen.
Unser Körper hat grundsätzlich nichts gegen die Natur. Vielmehr sind veränderte oder künstlich hergestellte Stoffe, die dafür verantwortlich zu machen sind. Es sind immer Stoffe aus der Umwelt, mit denen der Körper nicht zurecht kommt.
Seien Sie also äußerst kritisch mit solchen und ähnlichen Aussagen, denn bis heute sind die Ursachen für Allergien in der modernen Wissenschaft und damit auch in der Medizin unbekannt.
Ihr ALLERGIE-IMMUN-Team